Aussortieren vs. aufheben

18.03.2016: Aussortieren wirkt befreiend für die Seele

Bei diesen wunderschönen frühlingshaften Tagen wollen wir mal einen Blick in unsere Schränke werfen. Viele von uns (und bestimmt nicht nur wir Frauen) warten schon darauf, endlich wieder luftigere Kleidung tragen zu können. Und shoppen gehen, das ist natürlich auch verlockend!

Aber vorher sollten wir ein wenig Platz schaffen für neues.

Daher habe ich heute einige Punkte gesammelt, die den Blick hinter die Kastentüren und in die Schuhschränke etwas fokussierter werden lassen. Aufheben hat oft seine Berechtigung, jedoch von einigen Habseligkeiten sollte man sich trotzdem trennen:
Vieles kann weg

  1. Alte (ausgetretene) Schuhe vermitteln keinen besonders guten Eindruck. Wenn sie noch tragbar sind, spenden Sie die Schuhe (paarweise zusammengebunden) oder → WEG damit.
  2. Bald kommt der Sommer – werfen Sie doch schon jetzt einen Blick auf Ihre Bademode. Passt noch alles? Sind die Gummiränder ausgeleiert? Die Farben verblichen? Hier gilt besonders: aussortieren – alles was Sie nicht wirklich mögen → WEG damit.
    gut passende Bikinis für den Strand
  3. Beschädigte / verschmutzte Kleidung entsorgen. Sollte man jemals wieder heim werken, findet sich trotzdem genug Arbeitskleidung → WEG damit.
  4. Geben Sie Ihren Traum abzunehmen nicht auf, denn wenn Sie Ihr Ziel erreicht haben, kaufen Sie neue Kleidung, um sich selbst zu belohnen. Daher Kleidung, die mehr als 2 Größen zu klein ist → WEG damit.
    zu enge Pullis
  5. Geldbörsen, Ausweis- oder Schlüsseltäschchen braucht man nicht auf Vorrat, denn die wenigsten wechseln ständig. Daher maximal die besten 2-3 behalten und der Rest → WEG damit.
  6. Gürtel, die nicht mehr passen, verschlissen sind oder aus der Mode. Ab in den Altkleidersack, falls sie noch jemanden gefallen könnten und wenn nicht – ab in die Tonne. Für beides gilt → WEG damit.
  7. Handtaschen – ich gebe zu, ich habe sehr viele davon! Nicht alle trage ich regelmäßig, sondern nur zu bestimmten Kleidungsstücken oder Anlässen. Daher fällt mir hier das Aussortieren schwerer als bei den anderen Punkten. Ich habe es mir daher angewöhnt, bei jeder Frühlingsentsorgungsaktion, mich von EINER Tasche zu trennen. Versuchen Sie es! Welche nehmen Sie am Seltensten? → WEG damit.
    Taschen hat man nie genug
  8. Hässliche, verwaschene Unterwäsche zu tragen wirkt sich nie positiv auf die Ausstrahlung aus. Sehen Sie sich Ihre Unterwäsche genauer an und überlegen Sie, ob Sie das gute Stück auch anziehen würden wenn Ihr Traummann / Ihre Traumfrau es sehen könnte. Falls nicht, → WEG damit.
  9. Hüte, die Sie nicht tragen oder damit unvorteilhaft aussehen → WEG damit.
  10. Kleidung, in der Sie sich nicht gut fühlen → WEG damit.
  11. Koffer und Reisetaschen, das Sie nicht mehr verwenden → WEG damit.
    Eine gute Lösung für mich ist hier immer: die noch guten aussortierten Dinge darin sammeln und samt Koffer einem guten Zweck zuführen.
  12. Kunststoffkleiderhaken auf eine Farbe (z.B. schwarz) reduzieren; dadurch wirkt der Schrank aufgeräumter. Alle anderen → WEG damit.
    Haken
  13. Metallkleiderhaken aus der Reinigung sind auf Dauer schlecht für die Passform der Kleidung – → WEG damit.
  14. Mode-Schmuck, den Sie nicht mehr tragen, davon können Sie maximal einige auffällige Stücke für den Fasching aufheben. Den Rest sollten Sie verschenken oder einem Secondhand-Laden anbieten, in jedem Fall gilt → WEG damit.
    Clips tun weh
  15. Schals und Tücher, die Sie nie tragen → WEG damit.
  16. Schlüsselanhänger Sie nicht verwenden → WEG damit.
  17. Schnürsenkel von Schuhen, die Sie nicht mehr besitzen → WEG damit.
  18. Socken mit größeren Löchern oder ohne Kameraden → WEG damit.
  19. Sonnenbrillen, die zerkratzt oder unmodern sind → WEG damit.
  20. Spannleintücher werden oft dünn und ausgeleiert ohne dass es uns wirklich auffällt. Schauen Sie bewusst alle durch und wenn welche zum Aussortieren dabei sind → WEG damit.
  21. Strümpfe mit Laufmaschen – nein, auch unter Hosen werden Sie diese nicht mehr tragen → WEG damit.
  22. Tischwäsche! Früher ein Muss, heutzutage nicht mehr so häufig. Schauen Sie in Ihren Wäscheschrank, ob sich nicht auch hier das ein- oder andere Stück findet, dass Sie (vielleicht schon Jahre) lang nicht mehr benutzt haben → WEG damit.
  23. Viele von uns haben Lieblings – Flip-Flops. Jedoch wenn diese bereits abgenutzt sind, können sie leicht zur Stolperfalle werden, daher: abgenutzte Flip-Flops → WEG damit.
  24. Wieviel Bettwäsche braucht man? 2-3 Sets pro Bett sollten ausreichen. Alle weiteren → WEG damit.
  25. Wirklich echter, aber ungeliebter Schmuck (ohne emotionale Bedeutung), da lohnt es sich manchmal, bei einer Gold-Ankaufstelle oder einem Juwelier nachzufragen, was man dafür bekommt, aber auch hier → WEG damit.

Ich kann es aus eigener Erfahrung nur noch einmal wiederholen: Aussortieren wirkt befreiend für die Seele; versuchen Sie es und vielleicht sehen wir uns schon in den Osterferien beim Schaufensterbummel.


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2018-03-15T14:06:39+00:00